ÔĽŅ Austausch - Fondation Nestlé pour l'Art

15 Jahre Unterst√ľtzung der zeitgen√∂ssischen Schweizer Kunst: >1001 Projekte<

 

Im Jahr 2006 feiert die Fondation Nestl√© pour l'Art ihr 15-j√§hriges Bestehen. Sie wurde 1991 anl√§sslich des 125. Jubil√§ums der Nestl√© AG gegr√ľndet und mit der Aufgabe betraut, junge zeitgen√∂ssische Kunst in der Schweiz zu unterst√ľtzen.

Die Stiftung versteht k√ľnstlerische Projekte als ihre kostbarste Ressource, ja sogar als ihre Existenzberechtigung und hat sich dazu entschieden, ihnen zu Ehren das Jahr 2006 und die damit einhergehenden Feierlichkeiten unter das Motto >1001 Projekte< zu stellen, wobei diese Zahl symbolisch gleichermassen f√ľr eine reichhaltige Vergangenheit und eine viel versprechende Zukunft steht.

Am 13. Oktober haben sich 300 K√ľnstler, Leiter von Kulturinstitutionen, Vertreter der Schweizerischen Kunstszene, Freunde und Partner der Fondation Nestl√© pour l'Art und die breite √Ėffentlichkeit, an die sich die gef√∂rderten Projekte wenden, in den Kulturhallen Dampfzentrale ‚Äď einem lebendigen Zentrum der jungen Kunstszene ‚Äď zusammengefunden, um das 15-j√§hrige Bestehen zu feiern, aber auch gemeinsam √ľber die Anforderungen und Erwartungen der Kunst- und Kulturszene nachzudenken, die nicht aufh√∂rt sich dynamisch weiter zu bewegen.

Die Festlichkeiten fanden in einem speziell f√ľr den Anlass kreierten Dekor und gem√§ss einer sorgf√§ltig abgestimmten Inszenierung statt. Ab 14Uhr versammelten verschiedene Gespr√§chsrunden Akteure aus den drei von der Stiftung unterst√ľtzten Kunstgebieten bildende Kunst, Musik und darstellende Kunst. Das Konzert des Ensemble Contrechamps aus Genf, welches durch die hoch stehende k√ľnstlerische Qualit√§t und sein Engagement f√ľr die zeitgen√∂ssische Musik internationales Ansehen geniesst, entz√ľckte das Publikum mit Werken von Stefano Gervasoni, Michael Jarrell und G√©rard Grisey. Der unter einer grossen Videoinstallation servierte Cocktail der >1001 saveurs<, vereinigte alsdann bis sp√§t in dich Nacht die zahlreichen G√§ste, die sich aus allen Regionen der Schweiz in Bern zur Feier eingefunden hatten.